Früh am Morgen, wenn die Sonne über Karamoja aufgeht, füllt sich der Platz rund um den Dorfbrunnen mit Leben. Kinder lachen, während sie Kanister tragen, Frauen tauschen Neuigkeiten aus. Das saubere Trinkwasser, das aus einer Handpumpe fließt, bedeutet Hoffnung und Stabilität.
In einer Region, die lange unter Wasserknappheit und Konflikten litt, wurden in den vergangenen Monaten mehrere Wasserpumpen repariert. Rund 1.400 Menschen haben dadurch dauerhaft Zugang zu sauberem Wasser. Das spart die langen Wege zum nächsten weiter entfernten Brunnen, schützt Gesundheit und stärkt die Dorfgemeinschaft.
Wasserpumpen, die Vertrauen zurückbringen
Auch in Kwamong, Naoi und Napedo wurden marode Handpumpen repariert und Wasserkomitees gebildet. Die Communities übernehmen so selbst Verantwortung für Wartung und Pflege der Brunnen – ein entscheidender Schritt, um die Versorgung langfristig zu sichern.
„Früher mussten wir stundenlang laufen, um Wasser zu holen“, erzählt eine Bewohnerin aus Naoi. „Jetzt ist die Pumpe wieder da – und wir fühlen uns sicherer.“
Sicherheit – das Wort fällt immer wieder.
In diesen Dörfern bedeutet es: kurze Wege zum Wasser holen, weniger Konflikte um Wasserstellen, mehr Zeit für Familie und Landwirtschaft und weniger Krankheitsrisiken.